Sechstens: Morgens geht es nicht um Kontrolle, sondern um Wahlmöglichkeiten. Geben Sie Ihrem Kind zwei Optionen: „Welches Shirt soll ich anziehen – blau oder grün?“ Das gibt ihm das Gefühl, sein Leben selbst in der Hand zu haben, und mindert Widerstand.
Siebtens: Führen Sie ein „Morgenritual der Dankbarkeit“ ein. Jeder sagt dasselbe: „Heute bin ich froh, dass …“ „Ich bin froh, dass es dich gibt.“ „Ich bin froh, dass die Sonne scheint.“ Das schafft eine positive Einstellung und reduziert Ängste.
Achtens: Schauen Sie vor dem Frühstück nicht auf Ihr Handy. Auch nicht, wenn Sie nur kurz nachsehen. Das signalisiert: „Die Welt ist wichtiger als ich.“ Sei ein Vorbild, und die Kinder werden es dir gleichtun.
Neuntens: Mach fünf Minuten lang „Morgengymnastik“. Tanze zu deinem Lieblingslied, dehne dich, springe. Kein Sport, sondern ein Spiel. Die Kinder lachen, und du lachst mit. Das setzt Glückshormone frei.
Zehntens: Gib einen Kuss, bevor du gehst. Nicht „Tschüss“, sondern „Ich hab dich lieb“. Auch wenn du es eilig hast. Eine Berührung, ein Blick, ein warmes Wort – das sind Dinge, die einem Kind ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Nicht „Ich bin gegangen“, sondern „Ich bin gegangen im Wissen, dass ich geliebt wurde“.
