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Haustiere

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Bevor Sie ein Haustier in Ihre Wohnung holen, sollten Sie diese vorbereiten. Andernfalls riskieren Sie Schäden an Ihren Möbeln, gesundheitliche Probleme und Nerven. Schritt 1: Entfernen Sie alle Kabel. Hunde und Katzen kauen an Kabeln und können einen Stromschlag erleiden. Verwenden Sie Schutzschläuche oder ein Spray mit bitterem Geschmack.

Zweitens: Schließen Sie Chemikalien weg. Bewahren Sie Reinigungsmittel, Medikamente und Dünger in verschlossenen Schränken auf. Schon ein einziger Schluck Antibiotika kann für eine Katze tödlich sein. Überprüfen Sie jeden Schrank, insbesondere unter der Spüle.

Drittens: Entfernen Sie giftige Pflanzen. Lilien, Aloe, Efeu und Ficus sind für Katzen tödlich. Schon ein einziges Blatt kann Nierenversagen verursachen. Ersetzen Sie diese durch Bambus, Pelargonien und Dreimasterblumen – unbedenkliche Pflanzen.

Viertens: Bringen Sie Fenstersicherungen an. Katzen springen und fallen. Sogar aus dem dritten Stock. Verwenden Sie Moskitonetze mit verstärktem Rahmen. Normale Moskitonetze sind nicht ausreichend stabil.

Fünftens: Dichten Sie enge Spalten ab. Katzen und kleine Hunde klettern in Schränke, hinter den Kühlschrank und in die Waschmaschine. Bringen Sie Türen und Dichtungen an und überprüfen Sie jede Ecke. Sie werden Stunden mit der Suche verschwenden – und Ihr Leben riskieren.

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Kleintiere scheinen pflegeleicht zu sein, doch sie sterben oft an Kleinigkeiten. Erster Tipp: Kaufen Sie keinen Käfig aus dem Laden. Die meisten sind zu klein. Ein Hamster braucht mindestens 0,5 m², ein Meerschweinchen 1 m². Verwenden Sie ein Aquarium mit Gitter oder ein großes Gehege.

Zweiter Tipp: Füttern Sie kein gekühltes Gemüse. Karotten, Kohl und Tomaten können Blähungen und Durchfall verursachen. Geben Sie nur Trockenfutter, Gras (Luzerne, Schwingel), Heu und selten Obst. Heu ist die Basis der Kaninchenernährung. Ohne Heu sterben Kaninchen an Zahnproblemen.

Dritter Tipp: Waschen Sie die Tiere nicht mit Wasser. Sie mögen kein Wasser und können sich erkälten. Verwenden Sie Badesand: Kaufen Sie speziellen Sand für Hamster und lassen Sie sie darin baden. Das ist natürlich und sicher.

Viertens: Reinigen Sie den Käfig einmal pro Woche. Entfernen Sie täglich nur Kot und feuchte Stellen. Eine tägliche Komplettreinigung verursacht Stress. Tiere reagieren auf Gerüche und ändern ihr Verhalten.

Fünftens: Stellen Sie den Käfig nicht in die Küche oder in die Nähe einer Heizung. Die Temperatur sollte zwischen 18 und 22 °C liegen. Zu hohe Temperaturen führen zu einem Hitzschlag, zu niedrige zu Unterkühlung. Schützen Sie den Käfig vor Zugluft und direkter Sonneneinstrahlung.

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Ein Hund ist nicht nur ein Haustier, sondern ein Familienmitglied. Die richtige Pflege erfordert Disziplin. Regel Nummer eins: Gehen Sie mindestens zweimal täglich mit Ihrem Hund spazieren, auch bei Regen. Spaziergänge sind nicht nur eine „Hilfe“, sondern eine Notwendigkeit für die körperliche und geistige Gesundheit. Ohne Bewegung können Hunde aggressiv, ängstlich und destruktiv werden.

Zweitens: Putzen Sie Ihrem Hund 2-3 Mal pro Woche die Zähne. Zahnstein ist die Hauptursache für Herzerkrankungen bei Hunden. Verwenden Sie eine spezielle Zahnbürste und Zahnpasta (keine Zahnpasta für Menschen!). Alternativ können Sie Ihrem Hund Kauknochen mit reinigender Wirkung geben.

Drittens: Baden Sie Ihren Hund nicht öfter als einmal im Monat. Häufiges Baden trocknet die Haut aus und zerstört die natürliche Schutzschicht. Verwenden Sie ein Hundeshampoo mit Aloe vera oder Haferflocken. Trocknen Sie nach dem Baden die Ohren gründlich ab, um Ohrenentzündungen vorzubeugen.

Viertens: Kontrollieren Sie nach jedem Spaziergang die Pfoten Ihres Hundes. Salz, Kies und Eissplitter sind schädlich. Mit Wasser abspülen, trocknen und Pfotencreme auftragen. Im Winter Hundeschuhe tragen, um Risse und Erfrierungen zu vermeiden.

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Katzen wirken zwar unabhängig, brauchen aber sorgfältige Pflege. Erstens: Stellen Sie das Futter nicht abrupt um. Die Umstellung sollte 7–10 Tage dauern. Plötzliche Änderungen können Durchfall, Erbrechen und Stress verursachen. Mischen Sie das alte und das neue Futter und erhöhen Sie den Anteil des neuen Futters schrittweise.

Zweitens: Reinigen Sie das Katzenklo täglich. Katzen sind Perfektionisten. Wenn das Katzenklo riecht oder verschmutzt ist, benutzen sie es lieber woanders. Verwenden Sie Aktivkohlestreu – sie neutralisiert Gerüche. Wählen Sie ein geschlossenes Katzenklo, wenn Sie sich wegen des Geruchs Sorgen machen – aber vergessen Sie nicht, es zu reinigen.

Drittens: Kaufen Sie 2–3 Spielzeuge und wechseln Sie diese einmal pro Woche. Eine Katze verliert nach 3 Tagen das Interesse an einem Spielzeug. Verstecken Sie eines und holen Sie es nach einer Woche wieder hervor. Das sorgt für Abwechslung und beugt Langeweile vor.

Viertens: Schneiden Sie die Krallen alle zwei Wochen. Warten Sie nicht, bis Ihre Katze am Sofa kratzt. Verwenden Sie eine spezielle Krallenschere, keine normale Schere. Schneiden Sie nur den durchscheinenden Teil der Kralle und vermeiden Sie dabei die rosafarbenen Blutgefäße. Wenn Sie sich Sorgen machen, gehen Sie mit Ihrer Katze zum Tierarzt.

Fünftens: Wischen Sie die Augen Ihrer Katze täglich mit einem feuchten Tuch ab. Viele Rassen (z. B. Perser, Exotic Shorthair) haben Tränenkanäle. Verwenden Sie kein Wasser – es reizt die Augen. Eine Kochsalzlösung oder spezielle Feuchttücher sind besser geeignet. Dies beugt Infektionen vor.

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Die Wahl eines Haustiers ist keine Impulsentscheidung, sondern eine Verantwortung. Viele Menschen schaffen sich eine Katze an, weil sie „niedlich“ ist, nur um dann mit Allergien, ruinierten Möbeln und Schuldgefühlen zu kämpfen. Erste Frage: Wie viel Zeit sind Sie bereit zu investieren? Ein Hund braucht täglich 1–2 Stunden Auslauf und Aufmerksamkeit, während eine Katze nur 20 Minuten Spiel und Fellpflege benötigt. Wenn Sie 12 Stunden am Tag arbeiten, entscheiden Sie sich lieber für einen Hamster oder einen Fisch als für einen Labrador.

Zweite Frage: Wie hoch ist Ihr Budget? Nicht nur für Futter, sondern auch für Tierarzt, Impfungen, Versicherung und Medikamente. Berücksichtigen Sie unvorhergesehene Ausgaben: Operationen, Vergiftungen, Notfallbehandlungen. Bei einem kleineren Budget sollten Sie große Rassen meiden.

Dritte Frage: Welchen Lebensstil pflegen Sie? Sind Sie aktiv, wählen Sie einen Border Collie; sind Sie eher ruhig, entscheiden Sie sich für eine Britisch Kurzhaar. Leben Sie in einer kleinen Wohnung? Dann ist ein Husky nicht die richtige Wahl. Haben Sie Kinder? Vermeiden Sie sensible Rassen wie Chihuahuas. Ihr Haustier sollte zu Ihnen passen, nicht umgekehrt.

Viertens: Sind Sie auf eine langfristige Verantwortung vorbereitet? Katzen leben 15–20 Jahre, Hunde 10–18 Jahre. Sie sind kein Spielzeug für den Sommer. Wenn Sie einen Umzug, einen Jobwechsel oder eine Reise planen, überlegen Sie, ob Sie Ihr Haustier mitnehmen können. Viele Menschen geben ihre Haustiere aus vermeintlichen „Unannehmlichkeiten“ ab – das ist grausam.

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