Wie Sie das richtige Haustier auswählen: 10 Fragen, die Ihnen (und Ihrem Tier) das Leben retten können

von Gerhard Salzmann

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Die Wahl eines Haustiers ist keine Impulsentscheidung, sondern eine Verantwortung. Viele Menschen schaffen sich eine Katze an, weil sie „niedlich“ ist, nur um dann mit Allergien, ruinierten Möbeln und Schuldgefühlen zu kämpfen. Erste Frage: Wie viel Zeit sind Sie bereit zu investieren? Ein Hund braucht täglich 1–2 Stunden Auslauf und Aufmerksamkeit, während eine Katze nur 20 Minuten Spiel und Fellpflege benötigt. Wenn Sie 12 Stunden am Tag arbeiten, entscheiden Sie sich lieber für einen Hamster oder einen Fisch als für einen Labrador.

Zweite Frage: Wie hoch ist Ihr Budget? Nicht nur für Futter, sondern auch für Tierarzt, Impfungen, Versicherung und Medikamente. Berücksichtigen Sie unvorhergesehene Ausgaben: Operationen, Vergiftungen, Notfallbehandlungen. Bei einem kleineren Budget sollten Sie große Rassen meiden.

Dritte Frage: Welchen Lebensstil pflegen Sie? Sind Sie aktiv, wählen Sie einen Border Collie; sind Sie eher ruhig, entscheiden Sie sich für eine Britisch Kurzhaar. Leben Sie in einer kleinen Wohnung? Dann ist ein Husky nicht die richtige Wahl. Haben Sie Kinder? Vermeiden Sie sensible Rassen wie Chihuahuas. Ihr Haustier sollte zu Ihnen passen, nicht umgekehrt.

Viertens: Sind Sie auf eine langfristige Verantwortung vorbereitet? Katzen leben 15–20 Jahre, Hunde 10–18 Jahre. Sie sind kein Spielzeug für den Sommer. Wenn Sie einen Umzug, einen Jobwechsel oder eine Reise planen, überlegen Sie, ob Sie Ihr Haustier mitnehmen können. Viele Menschen geben ihre Haustiere aus vermeintlichen „Unannehmlichkeiten“ ab – das ist grausam.

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