Morgens geht es nicht darum, zu spät zu kommen und zu rufen: „Wo sind deine Socken?“ Es geht darum, die Seele baumeln zu lassen. Schritt eins: Stehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit auf. Auch wenn es 10 Minuten früher ist. Das schafft Stabilität. Kinder fühlen sich in einem Rhythmus sicher.
Zweitens: Beginnen Sie mit Stille. Die ersten 5 Minuten spricht niemand. Nur Kaffee, Tee, Licht, die Geräusche der Straße. Das schafft Raum für innere Einkehr. Dann nicht: „Was essen wir?“, sondern: „Wie fühlst du dich heute?“
Drittens: Frühstücken Sie gemeinsam. Auch wenn es nur 15 Minuten sind. Brot, Eier, Obst – kein „schnell rein und weg“-Essen. Jeder kann erzählen, was er sich vom Tag wünscht. Das ist keine Psychotherapie – es ist einfach eine Gelegenheit, gehört zu werden.
Viertens: Machen Sie „Morgenmusik“. Wählen Sie eine Playlist – ruhig, warm, ohne schrille Klänge. Schalten Sie die Musik ein, wenn Sie das Licht anmachen. Musik verändert die Stimmung, und Kinder fühlen sich nicht gehetzt.
Fünftens: Stören Sie Ihr Kind nicht beim Fertigmachen. Lassen Sie es seine Socken selbst suchen und den Rucksack packen, auch wenn es spät dran ist. Das fördert Verantwortungsbewusstsein. Sagen Sie: „Ich glaube an dich“, und das ist wirkungsvoller als jedes Geschrei.
