Sechstens: Sagen Sie „gemeinsam“. „Wir räumen unsere Spielsachen zusammen weg“ – nicht „Du räumst sie weg.“ Selbst wenn Sie 90 % der Arbeit erledigen, zeigen Sie: „Wir sind ein Team.“ Das fördert soziale Kompetenzen.
Siebtens: Nutzen Sie Sinnesreize. Zeigen Sie, wie man sich die Hände wäscht – nicht nur erklären. Berühren Sie das Wasser, zeigen Sie die Seife. Kinder lernen durch Handlungen, nicht durch Worte.
Achtens: Bitten Sie sie nicht, etwas zu wiederholen. Wenn du sagst: „Zieh dich jetzt an“, wiederhole es nicht fünfmal. Geh auf das Kind zu, nimm seine Hand, sag es einmal und warte. Wiederholte Fragen lehren Kinder, dich zu ignorieren.
Neuntens: Verwende feste Abläufe. „Wenn wir nach Hause kommen, ziehen wir zuerst die Schuhe aus, dann schauen wir uns die Katze an und dann essen wir.“ Das weckt Vorfreude, statt Chaos zu verursachen. Kinder lieben Vorhersehbarkeit.
Zehntens: Denk daran, du bist nicht der „Feind“, sondern ein Begleiter. Ein Kind hört nicht zu, weil es nicht versteht, was von ihm erwartet wird. Wenn du klar, ruhig und respektvoll sprichst, fängt es an zuzuhören. Nicht, weil du schreist, sondern weil du eine Verbindung zu ihm aufbaust.
