Beim Zubettgehen geht es nicht darum, Ihr Baby zu zwingen, sondern darum, ein Ritual zu schaffen. Schritt eins: Legen Sie jeden Tag die gleiche Zeit fest. Auch am Wochenende. Das Gehirn eines Kindes ist wie ein Uhrwerk: Es gewöhnt sich an den Rhythmus. Eine halbe Stunde Abweichung und der ganze Abend ist ruiniert.
Zweitens: Schaffen Sie eine „Ruhekette“. Zum Beispiel: Baden → Massage → Pucken → Vorlesen → Schlaflied → Stille. Jeder Schritt ist ein Signal: „Jetzt ist Schlafenszeit.“ Lassen Sie keinen Schritt aus. Auch wenn Sie müde sind, führen Sie alles der Reihe nach durch. Es wirkt wie ein Zauberschlüssel.
Drittens: Füttern Sie Ihr Baby nicht vor dem Schlafengehen, außer es ist unbedingt nötig. Viele denken fälschlicherweise: „Wenn sie essen, schlafen sie ein.“ Aber zu viel Essen verursacht Unwohlsein. Füttern Sie Ihr Baby 30–40 Minuten vor dem Schlafengehen und geben Sie ihm Zeit, die Nahrung zu verdauen.
Viertens: Sorgen Sie für Dunkelheit und Ruhe im Zimmer. Auch wenn Ihr Baby bei Ihnen schläft, verwenden Sie dicke Vorhänge und weißes Rauschen (Föhn, Luftbefeuchter, App). Licht und Lärm sind die größten Feinde des Tiefschlafs. Schon 1 % Licht versetzt das Gehirn in Alarmbereitschaft.
Fünftens: Nehmen Sie Ihr Baby nur hoch, wenn es weint. Wenn es sich nur bewegt, geben Sie ihm die Chance, selbst wieder einzuschlafen. Viele Eltern „retten“ ihr Baby aus dem Schlaf und bringen ihm dadurch bei, nicht ohne Hilfe einzuschlafen. Warten Sie 5 Minuten, und Ihr Baby schläft oft von selbst ein.
