Wie Sie Ihr Baby ohne Wutanfälle ins Bett bringen: 10 bewährte Strategien für gestresste Eltern

von Gerhard Salzmann

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Sechstens: Wenden Sie die „5-4-3-2-1-Regel“ an. Wenn Ihr Baby unruhig wird:
– 5 Sekunden: Klopfen Sie ihm sanft auf den Rücken.
– 4 Sekunden: Flüstern Sie „Schlaf“.
– 3 Sekunden: Geben Sie ihm eine Rassel.
– 2 Sekunden: Setzen Sie sich neben Ihr Baby.
– 1 Sekunde: Stehen Sie auf und gehen Sie weg.
Das ist keine Tierquälerei – es ist Erziehung. Sie lernen, dass du da bist, aber sie nicht beschützt.

Siebtens: Schau nicht im Dunkeln auf dein Handy. Blaues Licht ist schädlich für die Melatoninproduktion. Wenn du etwas nachschauen musst, schalte eine warme Lampe (2700K) ein, aber nur für eine Minute.

Achtens: Hab keine Angst, wiederzukommen. Wenn dein Kind aufwacht, komm kurz, streichle es, sag „Ich bin da“ und geh dann wieder. Bleib nicht. Gib ihm nichts zu essen. Mach das Licht nicht an. Wiederhole das so lange, bis du es verstanden hast: Es ist nichts Schlimmes – es lernt.

Neuntens: Hör auf, deinem Kind zu sagen, es müsse um 20 Uhr ins Bett. Jedes Kind hat seinen eigenen Biorhythmus. Manche gehen um 19 Uhr ins Bett, andere um 22 Uhr. Vergleiche nicht. Hauptsache, es bekommt genug Schlaf (12–16 Stunden pro Tag bis zum ersten Lebensjahr).

Zehntens: Denk daran: Du bist kein „schlechter Elternteil“, wenn dein Kind nicht schläft. Es ist nicht deine Schuld. Es ist ein Prozess. Schlaf kommt mit dem Alter, mit dem Rhythmus, mit dem Vertrauen. Und du musst ihm einfach Zeit geben. Und das ist schon ein Erfolg.

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