Wie man lernt, wenn man unmotiviert ist – 10 Psychologie-Tipps für alle, die keine Lust haben

von Gerhard Salzmann

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Sechstens: Nutzen Sie positive Verstärkung. Belohnen Sie sich nach 10 Minuten Lernen: mit einer Tasse Tee, einer Minute Musik oder einem Spaziergang. Erwarten Sie kein „großes Ergebnis“ – belohnen Sie den Prozess. Das Gehirn merkt sich: „Lernen = macht Spaß.“

Siebtens: Erinnern Sie sich, warum Sie angefangen haben. Nicht „Ich muss“, sondern „Warum?“. „Ich lerne, um nicht von anderen abhängig zu sein.“ „Ich lerne, um selbstbewusster zu werden.“ Ein Ziel ist der Treibstoff, wenn die Motivation nachlässt.

Achtens: Lerne im „Chaos-Modus“. Spiele Regengeräusche, Musik ohne Gesang oder Hintergrundgeräusche ab. Das erzeugt „Eintauchen“ – und dein Gehirn hört auf, an „Ich will nicht“ zu denken. Es schaltet einfach ein.

Neuntens: Hab keine Angst vor „schlechten“ Tagen. Lernen ist kein stetiger Anstieg, sondern ein ständiges Auf und Ab. Ein schlechter Tag ist kein Scheitern, sondern Teil eines Zyklus. Mach einfach zwei Minuten – und hör auf. Hauptsache, du brichst den Zyklus nicht ab.

Zehntens: Sage: „Ich muss nicht, ich kann.“ „Muss“ erzeugt Widerstand. „Kann“ gibt Freiheit. „Ich kann das lernen“ klingt nach einer Wahlmöglichkeit, nicht nach einer Strafe. Und Wahlmöglichkeiten sind immer motivierender als Pflichten.

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