Wie man lernt, wenn man unmotiviert ist – 10 Psychologie-Tipps für alle, die keine Lust haben

von Gerhard Salzmann

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Motivation ist eine Illusion. Lernen hat nichts mit bloßem „Wollen“ zu tun, sondern mit einem System. Tipp Nummer eins: Fang mit zwei Minuten an. Nicht: „Ich lerne eine Stunde lang eine Sprache“, sondern: „Ich öffne eine App und sage einen Satz.“ Der Anfang ist das Schwerste. Sobald du anfängst, schaltet dein Gehirn in den Flow-Zustand.

Zweitens: Nutze die „5-4-3-2-1“-Regel. Sag: „5… 4… 3… 2… 1… und los geht’s!“ Das bringt dein Gehirn dazu, von „Ich hasse es“ zu „Ich mache es!“ zu wechseln. Das Zählen selbst wirkt wie ein Startknopf.

Drittens: Wechsle deine Umgebung. Wenn du nicht zu Hause lernen kannst, geh in eine Bibliothek, ein Café oder in einen Park. Ein Ortswechsel bedeutet einen Stimmungswechsel. Das Gehirn verknüpft den Ort mit der Aktivität, und es fällt leichter, sich darauf einzulassen.

Viertens: Schalten Sie in den „Ich hab’s schon geschafft“-Modus. Sagen Sie sich: „Ich habe schon 10 % gelernt.“ Das ist keine Lüge – es ist Psychologie. Das Gehirn strebt nach Beständigkeit. Wenn Sie sich selbst als „den Lernenden“ betrachten, werden Sie entsprechend handeln.

Fünftens: Geben Sie einem Freund ein Versprechen. Sagen Sie: „Ich schicke dir eine Tatsache, die ich heute gelernt habe.“ Auch wenn Sie keine Lust dazu haben – Sie wollen ihn nicht enttäuschen. Soziale Verpflichtung ist stärker als intrinsische Motivation.

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