Sechstens: Besuche kostenlose Vorträge. YouTube, Coursera, lokale Bibliotheken – es gibt Vorträge zu allen möglichen Themen. Selbst wenn du 70 % nicht verstehst, ist das okay. Wichtig ist, neugierig zuzuhören, nicht mit der Erwartung, „alles zu verstehen“.
Siebtens: Experimentiere. Koche ein Gericht ohne Rezept. Schreibe ein fünfminütiges Gedicht. Bastle etwas aus Müll. Spielerisches Lernen ist der stärkste Antrieb für Neugier. Kinder lernen spielerisch – Erwachsene haben das verlernt.
Achten: Suche nach Gegenmeinungen. Wenn alle sagen: „Du musst zwölf Stunden arbeiten“, suche jemanden, der mit vier Stunden mehr erreicht. Unterschiedliche Standpunkte sind der beste Weg, Dogmen zu hinterfragen.
Neuntens: Hab keine Angst vor vermeintlich dummen Fragen. „Warum ist der Himmel blau?“ ist keine dumme Frage. Sie führte zur Entdeckung der Lichtstreuung. Fragen sind kein Zeichen von Unwissenheit, sondern von Denken.
Zehntens: Schaffe dir eine Umgebung der Neugier. Umgib dich mit Büchern, Postern, Podcasts und Menschen, die Fragen stellen. Deine Umgebung prägt dein Denken. Wer glaubt, alles zu wissen, hört auf zu lernen. Wer hingegen den Wunsch hat, zu verstehen, wächst.
