Fünftens: Lassen Sie Ihren Hund nicht länger als acht Stunden allein. Selbst die ruhigsten Rassen leiden unter Einsamkeit. Wenn Sie berufstätig sind, engagieren Sie einen Hundesitter, installieren Sie eine Kamera und besorgen Sie ein Spielzeug mit Leckerli. Andernfalls drohen Zerstörungswut, Bellen und Angstzustände.
Sechstens: Verwenden Sie ein GPS-Halsband, insbesondere wenn Ihr Hund ohne Leine läuft. 70 % der vermissten Hunde werden dank eines Chips oder Trackers wiedergefunden. Sparen Sie nicht am falschen Ende – es geht um Leben und Tod.
Siebtens: Füttern Sie Ihren Hund nicht vor dem Spaziergang. Warten Sie nach dem Fressen unbedingt 20 Minuten. Andernfalls riskieren Sie eine Magendrehung, eine lebensbedrohliche Erkrankung bei großen Rassen. Füttern Sie Ihren Hund 1,5–2 Stunden vor dem Spaziergang.
Achtens: Kontrollieren Sie Ihren Hund monatlich auf Parasiten. Flöhe, Zecken und Würmer sind ein ernstzunehmendes Problem. Verwenden Sie je nach Jahreszeit Tropfen oder Tabletten. Zecken übertragen Krankheiten, die einen Hund innerhalb von drei Tagen töten können.
Neuntens: Geben Sie ihr ihren eigenen Bereich. Ein Korb, eine Matratze, eine Hundehütte – das soll ihr Rückzugsort sein. Drängen Sie sie nicht vom Sofa, aber lassen Sie sie auch nicht alles einnehmen. Setzen Sie Grenzen, dann wird sie Sie respektieren.
Zehntens: Üben Sie täglich fünf Minuten lang Kommandos. „Sitz“, „Fuß“, „Bleib“, „Nein“. Das ist kein Training – es geht um Sicherheit. Ein Hund, der gehorcht, ist ein lebendiger Hund. Warten Sie nicht darauf, dass sie es „lernt“ – Sie müssen es ihr beibringen.
