Katzenpflege: 10 Tipps für ein einfacheres (und glücklicheres) Leben

von Gerhard Salzmann

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Sechstens: Kaufen Sie einen Kratzbaum. Nicht nur einen Kratzstamm – sondern eine ganze Anlage mit Plattformen, Tunneln und Hängematten. Ihre Katze sollte sich wie in ihrem eigenen Revier fühlen. Stellen Sie den Kratzbaum in die Nähe eines Fensters, und Ihre Katze wird stundenlang daran sitzen.

Siebtens: Füttern Sie Ihre Katze nicht mit menschlicher Nahrung. Selbst Fisch, Hühnchen und Milch können Bauchspeicheldrüsenentzündung, Allergien und Durchfall verursachen. Verwenden Sie ausschließlich Spezialfutter. Wenn Sie Ihrer Katze eine Freude machen möchten, kaufen Sie Trockenleckerlis in einer Tierapotheke.

Achten Sie: Kontrollieren Sie regelmäßig die Ohren Ihrer Katze. Katzen neigen zu Ohrenschmalzablagerungen. Reinigen Sie die Ohren mit einem in einer speziellen Lösung getränkten Wattebausch – nicht mit einem Wattestäbchen. Bei unangenehmem Geruch oder schwarzen Ablagerungen sollten Sie Ihre Katze sofort zum Tierarzt bringen: Es handelt sich dann um Ohrmilben.

Neuntens: Besorgen Sie sich einen Kratzbaum mit Katzenminze. Ja, so etwas gibt es. Es handelt sich dabei um einen in Möbelstücke integrierten Kratzbaum – zum Beispiel in ein Regal oder einen Tisch. Er stört die Einrichtung nicht, sondern fügt sich harmonisch ein. Ihr Sofa bleibt unversehrt.

Zehntens: Schimpfen Sie nicht mit Ihrer Katze. Sie versteht keine Bestrafung. Wenn sie etwas kaputt gemacht hat, entfernen Sie es, reinigen Sie es und ändern Sie das Verhalten: Besorgen Sie ihr zum Beispiel einen neuen Kratzbaum. Positive Verstärkung ist die einzige wirksame Methode. Und Ihre Katze wird Sie lieben, anstatt Angst vor Ihnen zu haben.

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