Pflanzen Sie Stauden statt einjähriger Pflanzen. Sie blühen jahrelang, müssen nicht umgetopft werden und sind weniger anfällig für Krankheiten. Rosen, Lavendel, Sonnenhut und Funkien leben 5–10 Jahre. Sie sparen Hunderte von Stunden beim Pflanzen und Pflegen.
Verwenden Sie Begleitpflanzen. Ringelblumen beispielsweise vertreiben Blattläuse von Gemüse, Minze Ameisen und Knoblauch Pilze. Pflanzen Sie sie in der Nähe, und Sie brauchen keine Chemikalien. Es ist ein natürliches Gleichgewicht, kein Kampf.
Überprüfen Sie die Erde einmal im Monat: Nehmen Sie eine Handvoll und drücken Sie sie zusammen – wenn sie zerbröselt, muss gegossen werden. Wenn sie klumpt, ist sie zu nass. Wenn sie hart ist, muss sie aufgelockert werden. Das ist einfacher als Anleitungen zu lesen. Die Erde spricht – Sie müssen nur zuhören.
Führen Sie ein Gartentagebuch: Notieren Sie, was Sie wann gepflanzt haben und wie es gewachsen ist. Nach einem Jahr wissen Sie, welche Pflanzen Ihre Erde mögen und welche nicht. Das erspart Ihnen jahrelanges Ausprobieren und Tausende von Rubel für erfolglose Setzlinge.
Schaffen Sie eine „Ruhezone“: Legen Sie ein bis zwei Bereiche fest, in denen Sie nichts tun. Lassen Sie Unkraut, Laub und Gras wachsen. Es ist ein natürliches Ökosystem. Marienkäfer, Bienen und Regenwürmer werden da sein – und Ihr Garten wird lebendig sein. Manchmal ist Nichtstun das Beste, was man tun kann.
